Sehnsucht und der ganze RestSabine Müller und Inge Frantzen (Hrsg.) ÜberLebensGeschichten für Singles Viele sind auf der Suche, haben aber den oder die Richtige einfach noch nicht gefunden. Manche bleiben freiwillig allein, andere mussten eine schmerzhafte Trennung oder den Tod ihres Partners verkraften. Sie alle berichten hautnah und ehrlich davon, wie es sich anfühlt, als Single zu leben, und weichen auch schwierigen Themen nicht aus: Ist Jesus allein wirklich genug? Was, wenn Gebet nicht erhört wird? Wie mit der eigenen Sexualität umgehen? Was, wenn die Gemeinde mit Singles nichts anzufangen weiß? Kann ein Leben jenseits von Partnerschaft gelingen und glücklich und erfüllt sein? Dabei machen sie Mut, die Spannung zwischen der ungestillten Sehnsucht und den eigenen Lebensumständen auszuhalten, das Leben anzupacken und Freiräume wahrzunehmen und zu nutzen. Denn eines ist das Single-Leben bestimmt nicht: ein Ticket zweiter Klasse. Singles erzählen aus ihrem Leben. Von ihrer Freude und ihrem Vertrauen auf Gott, aber auch von ihren Kämpfen, ihrem Frust und ihren unbeantworteten Fragen. Mit Beiträgen u.a. von Frauke Bielefeldt, Sabine Bockel, Christina Brudereck, Thea Eichholz, Ingrid Heinzelmaier, Christiane Henrich, Matthias Hipler, Klaus Schönberg, Bruder Paulus Terwitte und Ines Weber. In seinem Beitrag "Freiwillig allein: Paulus, spinnst du?" geht Bruder Paulus Terwitte auf die Grundaufgabe aller Menschen ein: Persönlich und allein zum Sinn des Lebens zu gelangen, der auch dann noch trägt, wenn Partner und Mitmenschen versagen: "Ich musste lange lernen, dass Lebendigkeit nicht bedeutet: Sich alle Wünsche zu erfüllen. Das dürfen Eltern ihren Kindern nicht, und auch nicht ein Partner dem Anderen, und niemand sich selber nicht. Wer allein lebt, verdeutlicht besonders klar, dass Wünsche nie erfüllt werden, zumindest nie vollkommen." Hier kommt für den Kapuzinerbruder der Glaube an Gott ins Spiel: "Alleinlebend ist, wer so (meint: gläubig) lebt, mit allen Fasern seines Wesens gespannt auf die Gemeinschaft des Himmels, in der ja nicht mehr geheiratet wird (vgl. Mt 22,30) und niemand mehr allein ist. Mit diesen Aussichten ist es ganz und gar nicht spinnert, freiwillig allein zu leben. Es ist eine Gnadengabe Gottes an mein Leben. Mit ihr werde ich zu einem Hinweiszeichen, dass bei aller Freude über menschliche Gemeinschaft die tragende Beziehung allein Gott dem Menschen zu geben vermag. Konkret. Fordernd. Erfüllend. Man muss ihn mitdenken, wenn man mich trifft. Das wiederum trifft dann doch den einen oder anderen. So realistisch haben sie sich Gott nicht vorgestellt. Und so erfüllend, dass man in Freude gern mit ihm freiwillig allein ist." Brendow Paperback, 12 x 18,8 cm Ca. 144 Seiten ISBN 978-3-86506-296-3 Art.-Nr. 2935 Auf Lager
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